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Jörg Eigendorf

Jörg Eigendorf, 45, ist seit September 2010 Chefreporter des Investigativteams und gleichzeitig Mitglied der Chefredaktion der WELT-Gruppe. Der Diplom-Volkswirt wurde mit dem Herbert-Quandt-Medienpreis, dem Ernst-Schneider-Preis (Redaktionspreis), dem Weiße-Ring-Preis und Deutschen Sozialpreis ausgezeichnet. Im Dezember 2012 wählten das „Medium Magazin“ und der „Wirtschaftsjournalist“ Jörg Eigendorf zum Wirtschaftsjournalisten des Jahres.

 

Warum nutzen Sie Twitter?

Twitter ist ein einzigartiger Kommunikationskanal, den man als Journalist nutzen muss. Auch wenn ich mir über den wirklichen Nutzen noch nicht klar bin.

 

Wie viel Zeit investieren Sie jeden Tag in Twitter?

Sehr unterschiedlich. Aber generell reden wir über Minuten, nicht über Stunden.

 

Schreiben Sie selbst oder lesen Sie nur?

Ich schreibe dann, wenn ich glaube, eine originelle Idee zu haben oder wenn ich auf wichtige Artikel aufmerksam machen möchte. Gelegentlich schalte ich mich auch in eine Debatte ein.

 

Wie binden Sie Twitter in Ihren Arbeitsalltag ein?

Spontan.

 

Setzen Sie Twitter auch mobil ein oder schreiben Sie nur am Rechner?

Auch mobil.

 

Haben Sie sich für die Nutzung klare Zeitvorgaben gesetzt?

Das ist bisher nicht nötig.

 

Wonach entscheiden Sie, welchen anderen Twitterern Sie folgen?

Bislang reagiere ich vor allem auf Einladungen. Aber bald werde ich sehr gezielt nur noch denen folgen, die für mich wirklich interessant sind. Sonst gehen relevante Sachen in der Menge unter.

 

Wie hat Twitter Ihnen schon einmal bei Ihrer Arbeit geholfen?

Manchmal gibt es gute Anregungen. Oder Äußerungen sind so kurios, dass sich daraus etwas machen lässt - zum Beispiel für unser Investigativ-Blog.

 

Was unterscheidet in Ihren Augen Twitter und Facebook?

Facebook ist persönlicher, man kann auch längere Nachrichten verfassen.

 

Was war der beste Tipp, den Sie über Twitter erhalten haben?

Es gibt immer wieder gute Links.

 

Die Fragen an Jörg Eigendorf stellte Bülend Ürük.