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Twitter für Einsteiger: So funktioniert Twitter

Was ist Twitter?

Twitter ist eine Plattform für Kurznachrichten im Internet, die oft auch als Mikroblogging-Dienst bezeichnet wird. Egal ob für private oder berufliche Zwecke: Jeder kann auf Twitter kostenlos 140 Zeichen lange Nachrichten veröffentlichen. Im Gegensatz zu einer SMS sind diese Nachrichten öffentlich les-, teil- und beantwortbar. Der Kurznachrichtendienst verfügt allerdings auch über eine Möglichkeit, anderen Nutzern private Nachrichten zukommen zu lassen. Man kann Twitter auf vielfältige Weise nutzen: Etwa zum Weiterverbreiten oder Konsumieren von Informationen undum bei bestimmten Themen mitzudiskutieren und sie mitzuverfolgen. Das Netzwerk lässt sich auch gezielt nach Themen oder Personen durchsuchen, sodass es sich durchaus als ergänzendes Rechercheinstrument eignet.

Wie kommt ein gewisses Thema in der Netzwelt an? Wie reagiert die breite, netzaffine Bevölkerung auf die neuesten Ereignisse? Was denken die Leute über aktuelle Ereignisse?

Auf Twitter bekommt man schnell ein Gefühl dafür, wie die Leute im Netz darüber denken.Darüber hinaus können deren Links und Empfehlungen bei der Recherche sehr hilfreich sein.

Für wen eignet sich das soziale Netzwerk?

Vor allem für Privatpersonen, Journalisten, Politiker, Prominente sowie Unternehmen und Organisationen. Auf Twitter können sie sich vernetzen, mit ihren Lesern oder Fans in Kontakt treten und Informationen weiterverbreiten. Für Journalisten kommen die Möglichkeiten der (Online-)Recherche und des Monitorings hinzu. Unternehmen und Organisationen können zudem Links zu Pressemitteilungen, Produktankündigungen oder Werbung in eigener Sache veröffentlichen.

Wie funktioniert Twitter?

Twitter ist ein konstanter Strom an Kurznachrichten. Um in diesen Strom einzutauchen, muss man zunächst den gewünschten Personen folgen. „Folgen“ heißt nichts weiter, als ihre „Tweets“, also die Kurznachrichten, zu abonnieren. Als Journalist kann man beispielsweise Nachrichtenseiten wie Spiegel Online, Die Welt oder FAZ folgen – und fortan ihre Kurznachrichten auf dem eigenen Startbildschirm in chronologischer Reihenfolge lesen.Auch zahlreiche Journalisten, Politiker und Prominente nutzen aktiv Twitter, mit denen man sich vernetzen kann. Folgt man einem Twitterprofil, wird die Person, der das Profil gehört, standardmäßig per Email darüber benachrichtigt. Bekannte Personen haben diese Funktion meist deaktiviert, um nicht unter der Flut an Emailbenachrichtigungen zu versinken. Davor muss man als Neuling aber keine Angst haben – es sei denn, man ist der Papst. Dem folgten nur zwei Monate nach Beginn seines Twitterprofils bereits 1,5 Millionen Menschen. Natürlich kann man nicht nur anderen folgen, sondern diese umgekehrt auch einem selbst. Prominente Persönlichkeiten haben daher meist deutlich mehr Follower (Abonnenten) als Twitterprofile, denen sie folgen. Direktnachrichten Folgen sich zwei Profile gegenseitig, besteht die Möglichkeit, direkte Nachrichten zu versenden. Diese sind im Gegensatz zu allen anderen Nachrichten nicht öffentlich einsehbar. Direktnachrichten beginnen stets mit einem „d“ und nach anschließendem Leerzeichen dem gewünschten Benutzernamen. Beispielsweise würde eine private Nachricht an Newsroom-Chefredakteur Bülent Üruk mit „d buelend“ beginnen. Twitter bietet dafür auch einen Direktlink bei den Profilen an. Diese Nachricht ist übrigens ebenfalls auf 140 Zeichen beschränkt.

Listen

Um den sich permanent aktualisierenden Nachrichtenstrom zu filtern, kann man so genannte Listen anlegen. Auf diese Weise lassen sich die Twitterprofilein Gruppen unterteilen, um eine größere Übersicht zu erhalten. Beispielsweise kann man nach Journalisten, Politiker, Prominente und Medienhäuser filtern. Oder nach geografischen Aspekten wie Berlin, Deutschland, USA, weltweit.Die Listen sind je nach eigener Vorliebe öffentlich für alle oder ausschließlich privat einsehbar.

Daniel Höly